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Rundbrief Juni 2001

Hallo Ihr Lieben!

Ein ganz normaler Montagmorgen…

Doro

Montags ist unser freier Tag, ein Tag eigentlich zum Ausruhen und Erholen nach einem anstrengen-den Wochenende mit verschie-denen Veranstaltungen in der Gemeinde. Doch manchmal kommt es, wie es kommen muss: gerade an solch einem Montag sieht man die Gemeindesituation "schwarz", fragt sich, warum nicht mehr Leute kommen, warum die Christen nicht konsequenter ihr Christsein leben, warum Gott nicht deutlicher eingreift… und schon ist man in einer depressiven Stimmung.

So erging es uns auch vor kurzem an einem ganz normalen Montagmorgen, und wir fingen an Gott unser Leid zu klagen, ihm die Schuld in die Schuhe zu schieben. Wie ungeduldig und kurzsichtig von uns…

Denn gerade an diesem Montagmorgen erwies Gott SEINE Allmacht und beschaemte unseren Kleinglauben. Joerg hatte am Sonntag zuvor in einer benachbarten Gemeinde gepredigt. Am Montagmorgen nun kam eine Frau zu dem dortigen Missionar, um ein Leben mit Jesus zu beginnen. Jesus hatte sie durch Joergs Predigt am Vortag so angesprochen, dass sie von nun an mit IHM leben wollte.

Joerg

Welch eine Freude und welch ein Eingreifen Gottes, und das an einem ganz normalen Montagmorgen…

Weil Gott fuer uns kaempft, brauchen wir nicht mutlos sein, sondern koennen wir





Minokamo, Juni 2001


  (Wirken) warten. Welch eine Entlastung. Und das nicht nur am Montagmorgen…

Gemeindeaufbauarbeit in Minokamo

Dieses Warten auf Gottes Eingreifen gilt auch in Bezug auf die Japaner, mit denen wir hier in Minokamo in Kontakt sind. Dazu gehoeren z.B. die Schueler aus den Deutsch- und Englisch-Sprachklassen, die Saenger im evangelistischen Gospelchor oder die Kinder, die zu den monatlich stattfindenden Kindernachmittag kommen.

Spiel

Auch zu einem Klavierkonzert im Maerz konnten wir einige neue Leute begruessen. Ende Juni (30.6.) moechten wir zu einer "deutschen Grill-Party" gezielt auch Nachbarn einladen.

Uns ist es ein Anliegen, dass durch die verschiedenen Kontakte Schwellenaengste ab- und Vertrauen aufgebaut werden und die Japaner das Evangelium hoeren koennen. Wir wuenschen und beten, dass diese Menschen Schritt fuer Schritt tieferes Interesse am Evangelium gewinnen und zu echten Nachfolgern Jesu werden.

Betet bitte auch gezielt fuer Herrn Ito, den Schueler einer Deutschklasse, mit dem Joerg zudem einen Glaubensgrundkurs macht. Bitte betet dafuer, dass sein Interesse mehr ueber das Christentum zu erfahren zu einer Begegnung mit Jesus fuehrt, und er doch bald Christ wird.

Bundesjugendarbeit
Wir sind dankbar fuer die gelungenen Jugend-freizeiten an Neujahr und in den Fruehjahrsferien.

Es war eine besondere Herausforderung fuer uns, bei der Fruehjahrsfreizeit eine Bibelarbeitsreihe ueber "Liebesgeschichten der Bibel" (Thema "Liebe, Freundschaft…") zu halten. In Japan, wo es gerade in diesem Bereich wenige klare Massstaebe gibt, ist dieses Thema ein "heisses Eisen". Bitte betet mit dafuer, dass gerade die Christen sich an den biblischen Massstaeben orientieren und gegen den allgemeinen Trend ihr Leben gestalten.

Wie jedes Jahr, stehen auch in diesem Sommer wieder 2 Jugendfreizeiten an. Hier die Termine:

o 30.Juli - 1.Aug. fuer 13-15-Jaehrige
o 8.-13.Aug. fuer 16-22-Jaehrige

Betet bitte mit uns fuer eine gute Vorbereitung und dafuer, dass junge Menschen in diesen Freizeiten ein Leben mit Jesus starten, bzw. in ihrem Glauben gestaerkt werden. Gerade fuer die Jugendlichen, die keine glaeubigen Eltern haben, ist es besonders schwer, ihren Weg konsequent mit Jesus zu gehen. In einer gruppenorientierten Gesellschaft wie Japan ist man als Christ sofort Aussenseiter; und auch die Familie ist meist strikt dagegen, dass man Christ wird.

Zukunftsplaene

Auch wenn es noch ziemlich weit weg erscheint, so sollte sich noch im Laufe dieses Jahres herauskristallisieren, wo unser naechster Einsatzort in Japan sein koennte. Geplant ist, dass wir naechstes Jahr ab Sommer fuer ein Jahr zum Heimataufenthalt in Deutschland sein werden und im Sommer 2003 wieder nach Japan zurueckkommen. Wir wuerden dann gerne speziell eine Arbeit fuer Jugendliche starten (in Form eines christlichen Jugend-zentrums) und sind im Moment am ueberlegen und Beten, wo und wie dies moeglich ist.

 

Bitte betet mit dafuer, dass wir und auch die Verantwortlichen im Bund klar Gottes Plaene erkennen, und wir ein evangelistisches Projekt fuer junge Leute starten koennen.

Wir moechten uns an dieser Stelle fuer alle Eure Unterstuetzung und Anteilnahme bedanken, ohne die wir gar nicht hier sein koennten. Vielen Dank fuer alle Post, Paeckchen, E-mails und Anrufe, die uns immer wieder von Euch erreichen. Wir freuen uns immer sehr darueber.

Liebe Gruesse und Gott mit Euch,
Joerg & Dorothea Adresse in Japanisch
Habt Ihr schon gewusst…
Reis

dass die meisten Japaner selbst zum Fruehstueck Reis essen. Pro Jahr isst der Japaner ca. 65kg Reis. Der japanische Reis ist eine klebrige Kurzkornsorte, der gut mit Staebchen zu essen ist und wirklich ausgezeichnet schmeckt. Mitte bis Ende Mai ist die Zeit, in der der Reis gepflanzt wird, auch heute noch oft in Handarbeit.

Zu der Vielzahl von Nahrungsmittelprodukten, die traditionell aus Reis hergestellt werden, zaehlen Reis-Cracker (sembe), Reiskuchen (mochi), Reisbaellchen (onigiri), Reiswein (sake) und mirin, ein suesser Kochwein.

Wie wichtig Reis fuer den Japaner ist, zeigt sich darin, dass das japanische Wort fuer "Reis" (gohan) nicht nur das Wort fuer "Reis", sondern auch allgemein fuer "Essen" ist.

Konto
J.Eymann@allianz-mission.de

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Eymanns im August 2005
Impressum
ausgesendet nach Japan mit:
Allianz-Mission e.V.,
Auf der Weide 17,
35716 Dietzhoelztal-Ewersbach
Logo der Allianz-Mission
Konten:
Volksbank eG.; Dietzhoelztal,
Kto.-Nr. 438 006,
BLZ 516 900 00
Spar- u. Kreditbank eG Witten,
Kto.-Nr. 9 110 900,
BLZ 452 604 75
Bitte mit Vermerk:
fuer die Arbeit von D. & J. Eymann
www.allianz-mission.de/


D.&J. Eymann
Shomeiji 1-1-8,
Inazawa-Shi
492-8145 Aichi-Ken,
Japan
Tel./Fax.:
(0081-587)23 88 14

www.eymanns.de
www.hope-youthcenter.com

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